Ergebnisse der Big Data Studie im Freistaat Bayern

Der Verband bayrischer Wirtschaft (vbw) hat von der Prognos AG und Prof. Dr. Dirk Heckmann eine  Studie zu dem Thema „Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Herausforderungen“ erstellen lassen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen des „Zukunft Digital – Big Data“ Events vorgestellt, auf  dem die Alexander Thamm GmbH mit mit einem Big Data Exponat – dem Connected Flipper – vertreten war.

Alexander Thamm GmbH gehört zu den  „sehr innovativen bayrischen Unternehmen“

Im Rahmen der Studie wurde auch Alexander Thamm als Experte für Big Data Technologien und Anwendungsfälle in einem Einzelinterview befragt. Außerdem ist die Alexander Thamm GmbH, die in der Studie als „sehr innovatives bayrischer Unternehmen“  bezeichnet wird, mit einer Fallstudie vertreten. Darin wird unter anderem auf das Thema Predictive Car Maintenance eingegangen: Fahrzeuge mit einem möglichen Defekt werden vorab identifiziert, bevor der Fehler wirklich auftritt. Damit können Automobilhersteller ihre Gewährleistungskosten um über 50% senken, die Kundenzufriedenheit steigern und teure Rückrufaktionen vermeiden.

Herausragende Stellung im Industriebereich laut Big Data Studie

Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Bayern im Industriebereich als Standort für Big Data-Technologien und -Anwendungen im europäischen Vergleich eine herausragende Stellung einnimmt und für global agierende Unternehmen äußerst attraktiv ist. Als Forschungsstandort für Big Data ist die Stärke des Freistaats Bayern dagegen trotz einer Reihe von herausragenden Forschungsinstitutionen wie der TU München oder der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg weniger ausgeprägt. Dies gilt auch für Deutschland insgesamt.

Nutzung von Big Data in Unternehmen

Die Big Data Studie kommt zu dem Ergebnis, dass zahlreiche Unternehmen in Bayern bereits heute auf Big Data Technologien setzen zur verbesserten Steuerung operativer Prozesse, zur Kostenreduktion oder zur Verbesserung von strategischen Entscheidungen ein. Vor allem Großunternehmen haben diese Chancen bereits erkannt. In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist dagegen häufig noch ein Beobachterstatus festzustellen. Diesen Eindruck bestätigt auch Alexander Thamm in einem Interview in der Smart Industry. 

Der Rechtsrahmen für Big Data

Rechtliche Unsicherheiten, vor allem im Hinblick auf den Datenschutz, werden regelmäßig als zentrales Hemmnis für den Einsatz von Big Data genannt. Insoweit nimmt das Recht eine Schlüsselrolle ein. Derzeit gibt es noch kein ausdifferenziertes Big Data Recht und es bedarf neben gesetzlichen Spezialregelungen auch einer sich über mehrere Jahre entwickelnden Kasuistik. Eine Big Data Gesetzgebung soll Anwendungen in einem sicheren und verlässlichen Rechtsrahmen ermöglichen, vor allem aber innovationsfreundlich sein.

Die komplette Studie „Big Data im Freistaat Bayern. Chancen und Herausforderungen“ kann hier als Printversion angefordert werden:

https://www.vbw-bayern.de/vbw/Aktionsfelder/Innovation-F-T/Forschung-und-Technologie/Big-Data-im-Freistaat-Bayern.-Chancen-und-Herausforderungen.-Kurzfassung.jsp

 

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