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Digitale Souveränität für Europa – Gemeinschaftsprojekt „Open GPT-X“ unter Mitwirkung der Alexander Thamm GmbH gewinnt Förderwettbewerb

Digitale Souveränität für Europa – Gemeinschaftsprojekt „Open GPT-X“ unter Mitwirkung der Alexander Thamm GmbH gewinnt Förderwettbewerb

Eine europäische Antwort auf große KI-Modelle wie GPT-3, um im internationalen KI-Wettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten – genau das ist das Ziel des Leuchtturmprojekts „Open GPT-X“, das wir gemeinsam mit unseren neun Projektpartnern gewonnen haben. Wir beantworten in diesem Blogbeitrag alle wichtigen Fragen rund um die Initiative und ordnen deren Bedeutung im internationalen Kontext ein.  

Gemeinsam ans Ziel 

Zusammen mit unseren Projektpartnern Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme & Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, 1&1 IONOS SE, Forschungszentrum Jülich GmbH, Technische Universität Dresden, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Aleph Alpha GmbH, Control Expert GmbH, Westdeutscher Rundfunk und KI Bundesverband e.V. bewarben wir uns auf den Förderaufruf „Innovative und praxisnahe Anwendungen und Datenräume im digitalen Ökosystem Gaia-X“ – und wurden unter einer Vielzahl von Konsortien, die sich beworben hatten, ausgewählt. Assoziierte Partner sind: BMW, Institut der Deutschen Wirtschaft, Aalto University, OPNTEC GmbH, Ströer SE & Co. KGaA, Eclipse Foundation, Covestro Deutschland AG, eco Verband der Internetwirtschaft e.V. (Projekt Service-Meister) und Siemens. Das Projekt, für das das Konsortium jetzt einen Förderantrag stellen darf und das eine Laufzeit von drei Jahren hat, beginnt voraussichtlich am 01.11.2021. 

Gaia-X: Hyperscaler made in Europe 

Das Projekt baut auf die Initiative Gaia-X auf, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen wurde. Gaia-X ist dabei als europäische Alternative zu Infrastrukturen wie AWS und Azure zu verstehen. Gefördert vom BMWi sollen Standards für verteilte Hochleistungszentren entwickeln werden. Dies bildet die Grundlage für Unternehmen, die ihre Services so in einer europäischen Cloud entwickeln können – das hat mehrere Vorteile. Zum einen besteht so weniger Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern, zum anderen ist es den Unternehmen leichter möglich, ihre Anwendungen zu anderen Providern zu migrieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden bis Ende 2024 Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 175 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um 16 Leuchtturmvorhaben zu fördern. 

Open GPT-X: die europäische Antwort auf GPT-3 

Im Projekt „Open GPT-X“ sollen große KI-Sprachmodelle entwickelt werden, die als Advanced Smart Services mit Gaia-X kompatibel sind. Dadurch werden datenbasierte Business-Lösungen möglich, die für praxisnahe Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Medien und Finanzen/Versicherung genutzt werden sollen. Die Sprachmodelle orientieren sich unter anderem an GPT-3 (Generative Pretrained Transformer 3), dem Mega-Modell aus den USA. Dieses wurde mit über 175 Milliarden Parametern im August 2020 als das bis dato größte neuronale Netz der Welt vorgestellt, vor wenigen Wochen jedoch vom 10-mal größeren Modell Wu Dao 2.0 aus China übertroffen. Durch Modelle dieser Größenordnung werden Anwendungen der Sprachverarbeitung wie die Beantwortung von Fragen, das Schreiben von Texten oder die Erstellung von Code möglich. „OpenGPT-X“ soll also ein Gaia-X-Knoten für große KI-Sprachmodelle und innovative Sprachapplikations-Services werden. 

Alexander Thamm GmbH baut Datenmanagement und MLOps 

Eine besondere Herausforderung für das Trainieren derartig großer KI-Modelle stellt das Datenmanagement und die Etablierung von stabilen und kontinuierlich Operations-Modellen dar. Hier bringt die Alexander Thamm GmbH ihre Erfahrung aus über 1000 Data- und AI-Projekten in das Konsortium ein und wird leistungsfähige Prozesse und Anwendungen für die Datenhaltung und die Automatisierung der Model-Erstellung implementieren. 

Eine digitale Souveränität für Europa 

 „Open-GPT-X“ ist mehr als ein Projekt, das bahnbrechende Fortschritte in der Sprachverarbeitung ermöglichen wird. Es ist die europäische Antwort auf leistungsstarke Modelle wie GPT-3 aus den USA und Wu Dao 2.0. aus China. Denn Europa muss eine digitale Souveränität aufbauen, um nicht von KI-Supermächten abhängig zu werden und im internationalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. Deshalb freuen wir uns, durch das Förderprojekt gemeinsam mit unseren Projektpartnern einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung zu gehen.  

Auch die Initiative LEAM (Large European AI Models) des KI Bundesverbands, die kürzlich in Brüssel vorgestellt wurde, unterstützen wir durch das Projekt. Denn diese verfolgt ebenfalls das Ziel, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zu vereinen, um mit genügend Schlagkraft konkurrenzfähige große europäische KI-Modelle entwickeln zu können. 

Ludwig-Maximilians-Universität und Alexander Thamm GmbH arbeiten an Frühwarnsystem für Corona-Neuinfektionen

Ludwig-Maximilians-Universität und Alexander Thamm GmbH arbeiten an Frühwarnsystem für Corona-Neuinfektionen

Die Alexander Thamm GmbH und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) arbeiten gemeinsam an einem Projekt zur besseren Bekämpfung von Corona. Ziel ist die Vorhersage tagesaktueller Infektionszahlen („Nowcasting“), damit insbesondere regionale Gesundheitsbehörden frühzeitig geeignete Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus treffen oder bestehende Beschränkungen lockern können. Die Methode wird zudem den datenbasierten Informationsfluss für Behörden optimieren und könnte künftig auch in anderen medizinischen Bereichen Anwendung finden.

Zusammen mit der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität startet die Alexander Thamm GmbH (AT) ein Projekt zur datenbasierten Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der Münchner Data Science und KI-Anbieter unterstützt dabei das von der LMU entwickelte „Nowcasting-Modell“ durch eine Erweiterung um Machine Learning und Deep Learning Methoden.  Professor Dr. Göran Kauermann, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der  LMU, erläutert: „Das Ziel des gemeinsamen Vorhabens ist es, lokalen Behörden und Gesundheitsämtern statistisch aufbereitete Informationen und valide Vorhersagen über  die Infektionen vor Ort zu liefern, sowie den Informationsfluss an sie zu automatisieren.” Entscheidungsträger werden somit einen weitreichenden Einblick in das lokale Infektionsgeschehen bis hin zu einem Frühwarnsystem erhalten.

Ohne eine allumfassende Sichtweise ist es für die einzelnen Institutionen eine große Herausforderung, die Pandemie korrekt einzuordnen und daraus die richtigen Maßnahmen abzuleiten. Aktuelle Zahlen zeigen nur die durch Tests nachgewiesenen Neuinfizierten in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. Diese Zahl hinkt dem aktuellen Infektionsgeschehen zeitlich stets hinterher. Verlässliche Projektionen in die Gegenwart und insbesondere die Zukunft sind mit Hilfe von statistischen Modellen und Verfahren möglich (s.g. nowcasting), die allerdings auf nationalen Daten beruhen und durch statistische Hochrechnung auf die einzelnen Kreise heruntergebrochen werden müssen. Zudem sind statistische Unsicherheiten auf Grund unterschiedlicher Testhäufigkeiten schwer zu ermitteln und die Interpretation der verfügbaren Daten ist mitunter komplex. Insbesondere bei zunehmenden Neuinfektionen, wie sie zum Herbst erwartet werden, ergeben sich hierdurch Planungs- und Kontrollunsicherheiten.

Optimierter Informationsfluss durch Data Science

Deshalb möchten der Data Science Anbieter und die LMU mit dem „Nowcasting“ genaue Schätzungen zum tagesaktuellen Infektionsgeschehen treffen und zu kurz- und mittelfristigen Prognosen ausbauen. Dabei geben Daten über bestätigte Infektionen aber vor allem die Todesfälle Rückschlüsse auf die Zahl der Neuinfektionen. „Auch wenn es möglicherweise zynisch klingt, aber die Zahl der Toten ist statistisch gesehen aussagekräftiger für die Zahl der tatsächlich Infizierten als die Zahl der gemeldeten Infektionen, weil sie nicht von unterschiedlichen Teststrategien, -genauigkeiten oder der Verfügbarkeit von Tests abhängt“, so Frau Dr. Ursula Berger vom Institut für Biometrie und Epidemiologie, LMU. Der Leiter des Statistischen Beratungslabors der LMU, Professor Dr. Helmut Küchenhoff, fügt hinzu: „Unser Modell sagt die Zahl der Neuinfektionen schon heute deutlich besser voraus als andere Methoden.“ 

Integration von Deep Learning zur Minimierung statistischer Unsicherheiten

Um Werkzeuge entwickeln zu können, die Gesundheitsbehörden oder anderen lokalen Einrichtungen bei der Einschätzung der Lage und Auswahl geeigneter Maßnahmen unterstützen, sollen verschiedene Prozesse integriert werden. Dazu zählen:

  • Datenerhebung und -management, inklusive Betrachtung des Daten-Ende-zu-Ende-Prozesses
  • Weitergehende statistische Modellierung und Zusammenführung der Modelle, inklusive Simulationen und Modellierung verschiedener Zukunftsszenarien.
  • Ergänzende Modellierung mit Deep Learning Methoden
  • Informationsbereitstellung und -Vermittlung

Das Projekt verbessert das Ende-zu-Ende-Datenmanagement, schafft frühzeitig Transparenz und ermöglicht eine zielgerichtete Infektionsbekämpfung“, erklärt Andreas Gillhuber, CO-CEO und Projektleiter auf Seiten der Alexander Thamm GmbH. „Deshalb sehen wir es als wertvolles Werkzeug im Kampf gegen die aktuelle Pandemie, aber auch gegen weitere Infektionskrankheiten wie die Influenza oder das Norovirus.“ 

Über die Alexander Thamm GmbH:

Die Data- & KI-Beratung Alexander Thamm GmbH ist führend in der Entwicklung und Implementierung datengetriebener Innovationen sowie Geschäftsmodelle im deutschsprachigen Raum. Das Leistungsportfolio umfasst die gesamte Data Journey – von der Datenstrategie über die Entwicklung von Algorithmen und den Aufbau von IT-Architekturen bis hin zu Wartung und Betrieb. Die unternehmenseigene Data Academy bietet Schulungen zu Data Science, Big Data und Künstlicher Intelligenz an. Gegründet wurde die Alexander Thamm GmbH im Jahr 2012 von Alexander Thamm und beschäftigt derzeit über 150 Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in München. Weitere Standorte sind Berlin, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und Köln. Zu den Kunden zählen unter anderem über die Hälfte der DAX-30-Unternehmen.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.alexanderthamm.com. Vernetzen Sie sich mit uns auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/alexander-thamm-gmbh/ 

Pressekontakt:
Michaela Tiedemann
Chief Marketing Officer
Tel: +49 176/1891 7438
E-Mail: michaela.tiedemann@alexanderthamm.com                                                                                             

Wir rücken die Marke in den Fokus

Wir rücken die Marke in den Fokus

Das Logo ist eines der wichtigsten Elemente bei der Außendarstellung eines Unternehmens. Die Alexander Thamm GmbH ersetzt zum 12.03.2020 ihr bisheriges Logo durch ein neues. Im Doppelinterview nennen Alexander Thamm (CEO) und Michaela Tiedemann (CMO) die Gründe hierfür und welche Motive bei der Erstellung des neuen leitend waren. 

Warum wurde das alte Logo ausgetauscht? 

Alexander Thamm: Das bisherige Logo stammt noch aus unserer Anfangszeit. Damals haben wir uns zu 100 Prozent mit Business Analytics und Data Science beschäftigt. Dementsprechend haben wir unser Logo gestaltet. Während das Logo aber immer gleichgeblieben ist und wir nur den Slogan von „Business Anayltics Services“ auf „Data Science Services“ geändert haben, haben sich unsere Themen weiterentwickelt. Deshalb mussten wir jetzt nachziehen.  

Michaela Tiedemann: Das Logo ist zumeist der erste visuelle Touchpoint mit einem Unternehmen. Wir alle wissen, dass der erste Eindruck unglaublich wichtig ist. Deshalb ist es entscheidend, dass mit unserem Logo gleich die richtigen Assoziationen getroffen werden. Die Aussagen des alten Logos deckten sich nicht mehr mit unserer Arbeitswirklichkeit. Außerdem werden wir von außen, nicht nur bei unseren Kunden als ‚AT‘ wahrgenommen. Das haben wir im neuen Logo direkt aufgegriffen, um unseren Wiedererkennungswert zu stärken. 

Auf was wurde beim Erstellen des neuen Logos besonders geachtet? 

Michaela: Da gab es mehrere Punkte. Zum einen ist die Alexander Thamm GmbH als Marke bereits bekannt. Da war es wichtig, dass das neue Logo gedanklich sofort mit uns als Unternehmen verknüpft werden kann. Deshalb wollten wir die Marke besonders in den Fokus rücken. Zum anderen ist der vollständige Unternehmensname „Alexander Thamm GmbH“, nicht sexy – vor allem für nicht deutschsprachige Personen. Wir sehen, dass die schlichte Abkürzung ‚AT‘ von unseren Kunden häufig genutzt wird. Das haben wir gerne aufgegriffen.  

Also war die Außenwahrnehmung beim Design mitentscheidend? 

Alex: Ja, absolut. Die Kunden stehen bei uns immer an erster Stelle. Wir wollen sie dabei unterstützen, das Optimale aus ihren Daten herauszuholen und so fit für die Zukunft zu machen. Wir arbeiten mit so vielen tollen und spannenden Unternehmen, die auf einem wahren Datenschatz sitzen und begleiten Sie dabei, daraus echten Mehrwert zu generieren.   

Welche Aussagen sind mit dem neuen Logo verbunden? 

Alex: Wir sind und bleiben ein datengetriebenes Unternehmen. Das waren wir zu Beginn und das wird sich auch nicht ändern. Heute setzen wir aber nicht mehr nur einzelne Data Science Use Cases für unsere Kunden um, sondern begleiten sie über die gesamte Data Journey. Beginnend von der Data Strategy über die Entwicklung von Prototypen im Data Lab hin zur Implementierung und Skalierung der fertigen Data Products. In unserer Data Ops betreiben und warten wir schließlich die Plattformen und Machine Learning Algorithmen unserer Kunden.  

Daher war der Slogan „Data Science Services“ in unserem bisherigen Logo nicht mehr zeitgemäß. Da wir heute noch nicht sagen können, wo unsere Reise in den nächsten Jahren hingeht und wie genau sich unser Portfolio weiterentwickeln wird, haben wir uns bewusst dafür entschieden, keinen Slogan mehr in unser Logo aufzunehmen.   

Michaela: Im Mittelpunkt des Logos steht jetzt die Abkürzung ‚AT‘. Daneben setzen wir auf einen starken Bezug zur KI. Die Abkürzung ist eingerahmt von eckigen Klammern. Diese Art von Klammern sind elementare Symbole beim Programmieren. Der zweite Bezug zur KI ist die gewählte Schriftart. Diese erinnert an den typischen Look der Programmiersprache Python.  

Wurden auch die Mitarbeiter bei Alexander Thamm in die Entscheidungsfindung miteingeschlossen? 

Alex: Ja. Mir ist es sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter in solche Entscheidungen miteinbezogen werden. Das ist ein wesentlicher Teil unserer Unternehmenskultur. Wir leben davon, dass sich Mitarbeiter aktiv einbringen. 

Michaela: Jannes aus unserem Marketing Team entwickelt unser gesamtes Corporate Design. Über einen längeren Zeitraum hat er verschiedene Logoentwürfe erstellt, die von uns intern viel diskutiert wurden. Am Ende haben wir dann über 2 Logovarianten unsere Mitarbeiter abstimmen lassen. Die Version, die die Mehrheit der Stimmen eingefahren hat, wurde im nächsten Schritt verfeinert. Auch dazu gab es nochmal eine finale Abstimmung. Der Gewinner ist ab sofort unser neues Logo.  

Alex: Ich bin richtig happy mit dem neuen Logo und freue mich total, dass wir jetzt unseren gesamten Markenauftritt darauf umstellen. Das fühlt sich richtig gut an.  

So setzen deutsche Unternehmen KI ein

So setzen deutsche Unternehmen KI ein

Echten Mehrwert mit Künstlicher Intelligenz schaffen – darum drehte sich die Data & AI Summer Conference der Alexander Thamm GmbH. Porsche, Volkswagen Financial Services und Munich RE gaben Einblick in ihre Strategie und Best Practises.

Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der Trend Themen in der Politik und in Unternehmen. Doch wie und in welchen Unternehmensbereichen wird KI bereits erfolgreich eingesetzt und kann einen klaren Mehrwert liefern? Darüber diskutierten Experten aus verschiedenen Unternehmen und Verbänden auf der Data & AI Summer Conference der Alexander Thamm GmbH. Ingo Alzner von der Porsche AG und Dr. Alexander Borek von Volkswagen Financial Services zeigten gemeinsam mit Geschäftsführer Alexander Thamm, wie man die Data Journey – den Prozess von der Problemstellung über die Entwicklung eines Prototyps bis hin zur Implementierung eines fertigen Daten-Produkts – in großen Unternehmen angeht. Dr. Andreas Nawroth von der Munich RE erklärte anhand verschiedener Beispiele, wie Versicherungen mit Deep Learning Algorithmen Vorhersagen treffen und damit bereits im Vorfeld schadensmindernde Schritte einleiten können. Neben den Keynotes konnten sich die Gäste mit den Data und AI Experten der Alexander Thamm GmbH austauschen und bei Deep Dive Workshops in die technischen Details eintauchen. Krishnan Rajaram von Amazon Web Services (AWS) erklärte beispielsweise wie die Cloud genutzt werden kann, um Machine-Learning Prozesse zu beschleunigen. Bei Jürgen Schön von Qlik konnten die Veranstaltungsbesucher etwas darüber lernen, wie Unternehmen große Datenmengen auswerten und nutzen können. Die Data & AI Summer Conference wurde gemeinsam mit AWS (Platinum-Sponsor), Qlik (Gold-Sponsor) und Cisco (Silver-Sponsor) veranstaltet.

Challenge the Expert: Klare Antworten auf alle Fragen rund um KI und Machine Learning

DAISC2019 Panel Session
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Viele Fragen, wenig konkrete Antworten – damit wollten die Experten bei der Data & AI Summer Conference aufräumen und stellten sich der Herausforderung, 15 Fragen in 30 Minuten so zu beantworten, dass der Fragensteller damit zufrieden war. Ludwig Brummer, Karl Schriek und Andreas Gillhuber von der Alexander Thamm GmbH, Frank Thomaschweski von Qlik und Ernst Kratky von Cisco gaben Einblicke in ihre Erfahrungen und zeigten konkrete Lösungswege auf – sowohl aus Beratungs- als auch aus Software- und Technologieperspektive. „Viele unserer Kunden setzen Künstliche Intelligenz und Machine Learning bereits erfolgreich ein und entwickeln neue Geschäftsfelder. Wir möchten Best Practise Beispiele zeigen, um zu beweisen: Es geht fast alles, man muss es nur richtig planen und umsetzen“, erklärt Geschäftsführer Alexander Thamm.

Künstliche Intelligenz in deutschen Unternehmen
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Im Anschluss hielt Jörg Bienert, Präsident des KI Bundesverbands in Deutschland, eine Keynote zum aktuellen Stand von KI und was sich in deutschen Unternehmen und auch in der Politik verändern muss, um im internationalen Wettbewerb langfristig mithalten zu können. Nur durch eine integrierte Maßnahmenplanung mit klaren Fokus kann die Umsetzung der KI-Strategie gelingen. Jörg Bienert ist ab sofort Teil des Alexander Thamm Teams und steigt als Chief Product Officer und Leiter des neuen Standorts in Köln ein.

Data Gladiator Award: Machine Learning auf der Ziehharmonika erklärt

Am Abend hatten vier Unternehmen die Möglichkeit, den „Data Gladiator Award“ abzuräumen. Cisco, Vorwerk International, Sony Music Entertainment und Riskl.io stellten sich der Challenge. Aufgabe war es, Data Science und KI Projekte im Live-Pitch so verständlich wie möglich zu erklären. Ernst Kratky von Cisco hat sich gedacht: Das geht mit Musik eh besser! Mit der Ziehharmonika gab es ein Gstanzl zum Projekt FlowIQ, in dem es darum ging, Kundenerfahrungen mit Machine Learning aufzubauen. Damit hat er beim Publikum voll ins Schwarze getroffen und den Lautstärke-Messer für das Applaus-Voting in den roten Bereich manövriert.

Künstliche Intelligenz in deutschen Unternehmen
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Juli 2019

Über die Alexander Thamm GmbH

Alexander Thamm gründete 2012 seine gleichnamige GmbH in München. Das Unternehmen ist die erste echte Data Science- und AI-Beratung in Deutschland und beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter an fünf Standorten. Die Alexander Thamm GmbH übernimmt die Erhebung, Analyse, Bewertung und Visualisierung von Daten und baut darauf Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf. Zu den Kunden gehört unter anderem die Hälfte der DAX-30-Unternehmen, darunter BMW, VW und RWE.

Erstes Schulungszentrum für Künstliche Intelligenz und Data Science in Deutschland eröffnet

Erstes Schulungszentrum für Künstliche Intelligenz und Data Science in Deutschland eröffnet

Die neue Data Academy in München startet mit einem professionellen Seminarprogramm für Machine Learning, Data Science und Programmiersprachen. Außerdem können Unternehmen über die neuen „Recruiting Services“ das Assessment Center für Fachkräfte an die Alexander Thamm GmbH übertragen.

Artificial Intelligence, Data Science und Machine Learning sind Themen, die bereits heute eine wichtige Rolle in deutschen Unternehmen spielen. Berufsbilder verändern sich und der Bedarf an Fachkräften wächst rasant. Die neue Data Academy der Data-Beratung Alexander Thamm GmbH in München greift diesen Bedarf auf und bietet ab sofort ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm an. Schulungen und Seminare, Data Trainingscamps und individuelle Coachings werden von Daten-Experten aus führenden Digitalunternehmen und Beratungen geleitet. „Weiterbildungen im Data-Bereich sind stark gefragt. Mit der neuen Data Academy bieten wir ein professionelles Schulungsprogramm an, in das wir unser Wissen aus über 500 Data-Science- und Machine-Learning-Projekten einfließen lassen – mit diesem direkten Praxisbezug haben wir ein Programm entwickelt, das es so noch nicht gibt“, erklärt Geschäftsführer Alexander Thamm. Darüber hinaus unterstützt das neue Seminarangebot auch das Recruiting. Neben der Rollen- und Stellendefinition, die von der Datenstrategie des Unternehmens abgeleitet wird, bietet die Alexander Thamm GmbH auch ein „Candidate Assessment“ an, in dem die Bewerber von Data-Experten fachlich eingestuft werden. Die Weiterbildungen finden im „Data Hub“, den neuen Büroräumen der Alexander Thamm GmbH, oder auf Wunsch direkt vor Ort statt.

Weiterbildungen im Bereich Data Science für Einsteiger und Fachkräfte

Das Seminarprogramm der Alexander Thamm GmbH beinhaltet sowohl Schulungen für Einsteiger als auch Weiterbildungen für Fachkräfte zu den Themen „Machine Learning“, „Supervised Machine Learning“, „Unsupervised Machine Learning“, „Data Science“, „Cloud Computing“ sowie die Grundlagen der Programmiersprachen „Python“ und „R“. Neben den Trainings in der Data Academy in München werden auch individuelle Trainings im Unternehmen vor Ort angeboten. Die Coaches erheben dafür im Vorfeld den Wissensstand und den Bedarf der Mitarbeiter, um ein maßgeschneidertes Schulungskonzept zu erstellen. Unternehmen können auch das „Coaching on the Project“ Modell buchen, in dem die Mitarbeiter direkt am konkreten Projekt geschult werden.

Professionelles Recruiting von Fachkräften

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Alexander Thamm Data Academy

Durch die digitalen Entwicklungen verändern sich bestehende Berufsfelder und neue Fachkräfte werden gesucht. Anhand der Datenstrategie leitet die Alexander Thamm GmbH benötigte Rollenprofile ab und entwickelt die passenden Stellenausschreibungen. Um die Personalabteilung bestmöglich zu unterstützen und die fachliche Kompetenz der Bewerber einzuschätzen, bietet die Data Academy ein Assessment Center an, das von Data-Experten geführt wird. Um die Talente anschließend zu halten, benötigen Unternehmen fordernde und fördernde Karrierepfade und Perspektiven – dabei unterstützt die Alexander Thamm GmbH mit Know-how und entsprechenden Templates.