Künstliche Intelligenz: Wo steht Deutschland 2018?

Auf der Data Science Summer Conference der Alexander Thamm GmbH trafen sich Experten und Unternehmer, um sich über die Digitalisierung und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning in deutschen Unternehmen auszutauschen.

Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich, wenn es um Künstliche Intelligenz geht? Welche Unternehmen setzen die Technologie bereits erfolgreich ein? Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklung? Auf der diesjährigen Data Science Summer Conference der Alexander Thamm GmbH diskutierten Branchenexperten und Unternehmer über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Data Analytics.

Geschäftsführer Alexander Thamm präsentierte zum Auftakt die Ergebnisse der aktuellen Studie „Machine & Deep Learning 2018“. Am Abend ging es beim Expertenpanel mit Vertretern sieben unterschiedlicher Branchen um die Fragestellung „State of Artificial Intelligenz – Wo steht Deutschland 2018?“. Neben den Keynotes und Panels konnten Gäste an verschiedenen Workshops teilnehmen.

Die Data Science Summer Conference wurde zusammen mit Qlik und Cisco veranstaltet. Qlik ist Anbieter der führenden Visual Analytics Plattform und Pionier für anwendergesteuerte Business Intelligence. Das Produktportfolio umfasst gleichermaßen cloudbasierte sowie lokal installierte Lösungen und reicht von Reporting und Self-Service Visual Analytics bis zu Guided und Embedded Analytics für kundenspezifische Analysen.

Unternehmen setzen bereits auf Künstliche Intelligenz und Machine Learning

Die Data Science Summer Conference startete mit einer Keynote von Geschäftsführer Alexander Thamm über das Nutzungsverhalten deutscher Unternehmen in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML). Die Data Science Beratung hatte dafür 345 Unternehmen befragt und vor kurzem die Studie „Machine & Deep Learning 2018“ veröffentlicht.

Die Ergebnisse zeigen eine steigende Tendenz: KI und ML werden bereits in allen Fachbereichen, von IT über Produktion bis hin zum Marketing, eingesetzt. Knapp ein Viertel der größeren Unternehmen in Deutschland nutzen KI- und ML-Lösungen, die kleinen und mittelständischen Unternehmen nur zu 15 Prozent. Über die Hälfte setzt dabei auf die Unterstützung externer Fachleute, da zwar intern häufig die IT-Infrastruktur vorhanden ist, das nötige Know-how allerdings fehlt.

Thamm unterstreicht bei seiner Keynote, dass die Vernetzung von Abteilungen und deren Daten ein wichtiger Punkt ist, den Unternehmen forcieren sollten – ebenso wie den gegenseitigen Austausch mit anderen Unternehmen, für den die Data Science Summer Conference die ideale Basis bildet.

Expertenpanel: Deutschland darf den Anschluss zu China und den USA nicht verlieren

Am Abend diskutierten sieben Experten im Panel über den aktuellen Status von Künstlicher Intelligenz in Deutschland. Vivien Kupplmayr, Senior Global Marketing Manager bei Cisco, Laura-Luisa Valikonja, Data Scientist bei Telefónica Germany, Cordula Bauer, Head of Software Development bei Serviceware, Hermann Schwarzmeier, IT Architect Strategie, Innovation und Digitalisierung bei der Munich Re, Dr. Igor Rotin, Senior Data Mining Manager bei Seven One Media, Philipp Behre, Chief Data Officer bei TÜV Süd Digital Service und Rene Ahlgrim, Data Scientist bei Zeppelin Power Systems vertraten unterschiedliche Branchen und Tätigkeitsfelder.

Die Experten zeigten sehr deutlich die vielfältigen Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz in großen deutschen Unternehmen auf, diskutierten über die Entwicklung in den nächsten fünf Jahren sowie den aktuellen Stand in Deutschland im Vergleich zu Ländern wie USA und China.

Geschäftsführer Alexander Thamm hat dazu eine klare Meinung: „Um den Einsatz und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu fördern, reicht das Engagement von Unternehmen nicht aus. Das ist ein politisches Thema.“ Um den Austausch mit der Politik zu verbessern, hat Thamm 2018 zusammen mit 23 anderen Unternehmen den KI-Bundesverband gegründet.

Nach dem Panel pitchten Unternehmen um den „Data Gladiator Award“. In fünf Minuten mussten Data Science und KI Kundenprojekte verständlich erklärt werden. Den Sieger bestimmte das Publikum mit dem lautesten Applaus. Jürgen Schön, Director Market Development Manufacturing & High Tech bei Qlik überzeugte mit einem Smart Data und Industrie 4.0 Projekt und sicherte sich den Award „Data Gladiator 2018“.

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