
In der Vergangenheit wurde die Wartung immer nach festen, vordefinierten Intervallen durchgeführt. Heute können Sie mithilfe von KI-Modellen vorausschauenden Wartungsszenarien realisieren. Diese Modelle können aktuelle Sensordaten mit historischen Daten vergleichen und dadurch unübliche Verhaltensmuster bei Komponenten einer Maschine erkennen, die sonst verborgen bleiben würden. Somit können bereits frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um einen Abwärtstrend bei der Produktqualität, einer Verschlechterung oder gar einen Ausfall der Maschine zu verhindern.
Auch wenn einige Unternehmen suggerieren, die vorausschauende Instandhaltung als fertige Softwarelösung anbieten zu können, sieht die Realität häufig anders aus. Vorausschauende Instandhaltung mithilfe von AI ist eine Automatisierungsaufgabe, bei der ein grundlegendes Verständnis des Prozesses und der daraus generierten Daten notwendig ist und somit meist einer individuellen Lösung bedarf. Um mit den sehr heterogenen Gegebenheiten bei unseren Kunden umzugehen, haben wir ein 4-stufiges Reifegradmodell entwickelt. Dieses hilft dabei, den Status Quo besser aufzunehmen und ermöglicht ein gemeinsames iteratives Vorgehen.
Vorausschauende Instandhaltung ist ohne umfangreiche Daten nicht denkbar. Daten können sich jedoch in Bezug auf Qualität und Detaillierungsgrad stark unterscheiden. Dies hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung von KI Modellen, da diese nur bei einem großen Informationsgehalt der Daten gute Resultate erzielen können.
Bei Produktionsmaschinen liegen die Daten oft in verschiedenen Detaillierungsgraden vor:
- Rohdaten
- Ereignisbasierte Daten
- High-Level-Informationen
- High-Level-Aktionen
Für die Entwicklung von KI-Modellen macht es einen großen Unterschied, ob nur Fehlercodes oder die Rohdaten der Sensoren vorliegen. Ein häufiges Problem stellt oft das Fehlen wichtiger Kontextinformationen dar. Unterschiedliche Chargen mit 2 kg und 2,5 kg Werkstückgewicht wirken sich unterschiedlichen auf die Sensordaten aus und müssen berücksichtigt werden, damit diese Unterschiede nicht fälschlicherweise als Anomalie klassifiziert werden.
Ein reibungsloser Ablauf der Datenverarbeitung und die Verwendung von trainierten KI-Modellen zur Wartungsoptimierung ist nur durch ein orchestriertes Zusammenspiel mehrerer Systeme möglich. Hier ist ein kurzer Überblick über die verschiedenen Komponenten, die für eine Infrastruktur benötigt werden:
- Eine Connectware, um Sensoren oder Maschinen verschiedener Hersteller an ein einheitliches System anzubinden
- Skalierbarer Datenspeicher und eine Big-Data-Processing-Engine, um Streaming-Daten zu verarbeiten (falls Echtzeitdaten erforderlich sind)
- Rechenressourcen und Umgebungen für das Training von KI-Modellen
- Dienste zur Übermittlung der Vorhersagen der KI-Modelle an den Endnutzer
Ein häufiges Problem im Bereich der vorausschauenden Instandhaltung ist die große Anzahl von Sensor-Herstellern mit unterschiedlichen Protokollen zur Übertragung von Daten. Gemeinsam mit unserem Partner Cybus, der auf den Bereich Connectware spezialisiert ist, können wir diese Herausforderung meistern.
Ein tiefes Verständnis für die Grundlagen des maschinellen Lernens sollte jeder Data Scientist kennen. Welche wichtigen Annahmen hat ein Algorithmus? Wie kann man die Fallstricke des Information Leakage beim Training vermeiden?
Neben der richtigen Auswahl der Algorithmen besteht die Kunst aber meistens darin, die Automatisierungsaufgabe als maschinelles Lernproblem korrekt zu formulieren. Dies gilt insbesondere für den Bereich der vorausschauenden Instandhaltung. Das grundlegende Problem der Anomalieerkennung ist das Fehlen einer Definition, wie unterschiedlich eine Neuheit sein muss, bevor man sie als abnormal einstuft. Markierte Daten für das Training von Modellen sind diesem Kontext oft nicht verfügbar.
Entweder ist es nicht möglich, normales und anormales Verhalten auf alle möglichen Arten zu beobachten, oder es ist zu teuer, spezifische Kennzeichnungen zu erhalten.
Durch die zahlreichen Projekte, die wir im Bereich der vorausschauenden Instandhaltung durchgeführt haben, können wir mit vielen Erfahrungswerten Ihr Projekt optimal unterstützen.
Bei allen Produkten mit einem KI-Anteil ist die Nutzerzentrierung wichtig. Oft werden Blackbox Lösungen gebaut, denen in dem täglichen Einsatz dann nicht vertraut werden.
Human in the loop ist hier der zentrale Ansatz. In einem Dashboard für den Werker an der Maschine oder in der Prozessleitzentrale muss erkennbar sein, warum gewisse Prognosen oder Anomalie Erkennungen getätigt wurden. Wenn wir bei unseren Kunden KI-Technologie implementieren, dann werden immer bestehende Prozesse und Arbeitsweisen verändert, sodass das Change-Management eine wichtige Rolle für einen erfolgreichen Projektverlauf einnimmt.
Kontakt aufnehmenSeit unserer Gründung haben unsere Data & AI Experten zahlreiche Projekte im Bereich Data Engineering erfolgreich umgesetzt. Lesen Sie hier einige unserer Kundenreferenzen.

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Weiterlesen![[at] Data Journey [at] Data Journey by Alexander Thamm GmbH, Data Strategy, Data Lab, Data Factory and DataOps in einem Flowchart](/fileadmin/_processed_/5/a/csm_journey_16.9_cfa4ef8fcf.png)
Unsere Erfahrung aus über 3.000 Projekten haben wir genutzt, um ein ganzheitliches System für Data & KI-Projekte zu entwickeln – unsere Data Journey. Eine durchgängige Data Strategy bildet die Basis und den Rahmen, um aus Daten echten Mehrwert zu generieren – wir nennen es Data2Value. Im Data Lab geht es um Geschwindigkeit! Ziel ist es, möglichst schnell Use Cases zu testen – vom Konzept zum Prototypen mit Echtdaten. In der Data Factory werden Use Cases zum fertigen Produkt industrialisiert. Absoluter Fokus ist die Skalierung und nachhaltige Generierung von Mehrwerten – daher steht auch hier der Nutzer im Fokus. In unserer DataOps betreiben und warten wir Ihre Plattformen und Machine Learning Algorithmen.
Sie möchten wissen, welche Möglichkeiten es mit KI und Data Science in Ihrem Unternehmen gibt? Sie wollen mehr über unsere Use Cases und Technik erfahren? Sprechen Sie mit unseren Experten!
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