Ganzheitliche
Automatisierung der Finanzprognose

Herausforderung

Die Finanzabteilung eines internationalen Pharmakonzerns möchte den bislang mit großem manuellem Aufwand verbundenen Forecasting-Prozess modernisieren. Durch die Automatisierung und auf Basis statistischer Regularitäten sollen menschliche Fehlereinflüsse minimiert, die Prognosen genauer und gleichzeitig personelle Kapazitäten freigesetzt werden.

Die besondere Herausforderung liegt in der Komplexität:  Sämtliche geografischen Standorte, Produktportfolios sowie relevante GuV-Positionen wie Nettoumsatz, Kosten der verkauften Waren und Betriebsausgaben müssend dabei berücksichtigt werden. Gleichzeitig soll mehr Transparenz über die Prognoseergebnisse geschaffen werden, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gezielt Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Vorgehensweise

Modularer Forecasting-Ansatz

Jede Position der Gewinn- und Verlustrechnung stellt ein eigenes Prognoseproblem dar, da Datenstrukturen, Dynamiken und Einflussfaktoren je nach Kennzahl variieren. Daher wählten unsere [at]-Experten einen modularen Ansatz, bei dem unterschiedliche Use Cases jeweils spezifische Zielgrößen prognostizieren. Eine nachgelagerte Verarbeitungspipeline konsolidiert diese Ergebnisse und führt sie zu einem ganzheitlichen Forecast zusammen. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Arbeit mehrerer unabhängiger Teams zu koordinieren, fachliche Besonderheiten gezielt abzubilden und gleichzeitig eine konsistente Gesamtlogik sicherzustellen.

Zentrale Forecasting Engine

Um zu verhindern, dass gleiche Logiken mehrfach parallel entwickelt werden, und um Anpassungen und Weiterentwicklungen einfach und konsistent vornehmen zu können, wurde eine zentrale technische Struktur geschaffen. Diese umfasst eine automatisierte Verarbeitungskette von der Datenvorbereitung über die Modellierung in Kubeflow und die Nachverarbeitung in Databricks bis hin zur Visualisierung der Ergebnisse in einem Power-BI-Dashboard. Das Dashboard stellt die langfristige Prognosegenauigkeit der Modelle transparent dar und vergleicht sie mit der bisherigen manuellen Planung. Dadurch erhalten Fachbereiche und Entscheider eine belastbare Grundlage, um die Qualität der Prognosen zu bewerten und fundierte Steuerungsentscheidungen zu treffen.

Ergebnis

Nach einer Projektlaufzeit von nur 13 Wochen konnten wir dem Konzern eine automatisierte Pipeline präsentieren, die den gesamten Forecasting-Prozess abdeckt. Ergänzend dazu entstand eine wiederverwendbare Prognosebibliothek, die den schnellen Aufbau neuer Use Cases unterstützt und es den Entwicklungsteams ermöglicht, sich auf die fachliche Logik und die spezifischen Anforderungen der einzelnen Anwendungsfälle zu konzentrieren.

Dadurch konnte der manuelle Forecast vollständig abgelöst und der operative Aufwand deutlich reduziert werden. Die Berichterstattung erfolgt nun regelmäßig und konsistent ohne manuelle Eingriffe, während der Finanzbereich von genaueren Prognosen für profitiert.

Unsere Experten

Dr. Marc Feldmann

Dr. Marc Feldmann

Senior Principal

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