Und warum Excel nicht immer die beste Lösung ist
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In vielen Unternehmen ist Excel seit Jahrzehnten das Werkzeug schlechthin für Daten: vertraut, flexibel und scheinbar für alles einsetzbar. Doch mit dem Wachstum von Datenmengen, neuen Datenquellen und steigenden Ansprüchen an Geschwindigkeit und Genauigkeit stoßen Tabellenkalkulationen zunehmend an ihre Grenzen. Denn sobald Daten nicht nur größer, sondern auch vielfältiger, schneller und komplexer werden, reichen Zeilen, Spalten und Pivot-Tabellen nicht mehr aus. Wer weiterhin nur auf Excel setzt, riskiert Blindflecken, Ineffizienzen und Wettbewerbsnachteile. In diesem Beitrag beleuchten wir aktuelle Ansätze der Datenanalyse und zeigen, warum Excel zwar seinen Platz hat, aber längst nicht mehr die beste Antwort auf komplexe Analysefragen ist.
Datenanalyse bezeichnet den systematischen Prozess, bei dem Daten erhoben, bereinigt, strukturiert und mit statistischen oder logischen Methoden ausgewertet werden. Damit können Muster, Zusammenhänge und Auffälligkeiten erkannt und handlungsrelevante Erkenntnisse abgeleitet werden.
Das unterscheidet sie sowohl von der Datenvisualisierung als auch von Data Science: Datenvisualisierung ist ein Instrument innerhalb der Analyse, das der verständlichen Darstellung von Ergebnissen dient, jedoch selbst noch keine Interpretation oder Ableitung umfasst. Zum Beispiel: Es wird eine Datenvisualisierung erstellt, die zeigt, wie sich Umsätze über die Zeit entwickelt haben. Die weitere Analyse kann zusätzlich ermitteln, warum die Umsätze gesunken sind und welche Maßnahmen sich daraus ergeben.
Data Science hingegen geht über die reine Analyse hinaus und schließt auch die Entwicklung von Modellen, Algorithmen und oft auch Vorhersagen sowie Automatisierungen mit ein. Damit wird ein breiterer, teils forschungsorientierter Ansatz verfolgt. Während Datenanalyse vor allem beantwortet, was Daten aktuell aussagen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, beschäftigt sich Data Science zusätzlich mit der Frage, wie Daten genutzt werden können, um zukünftige Zustände zu schätzen oder Systeme datengetrieben zu steuern.
Die primären Ziele einer Datenanalyse sind, Entscheidungen zu verbessern, Risiken zu reduzieren und Leistungen zu steigern. Ihr Mehrwert zeigt sich sowohl wirtschaftlich als auch technisch, vorausgesetzt, sie ist in eine saubere Datenstrategie eingebettet.
Ein Großteil der Hürden bei der Datenanalyse entsteht nicht durch Technik, sondern durch fehlende Struktur, Qualität und Kompetenzen. Häufig liegen Daten in Silos verteilt, KPIs werden je nach Bereich unterschiedlich definiert und Berichte entstehen manuell per Excel-Export. Die Folge sind widersprüchliche Zahlen, Verzögerungen und ein hohes Fehlerrisiko. Eine professionelle Datenstrategie setzt genau dort an, indem sie zentrale Datenplattformen etabliert, Definitionen vereinheitlicht und Pipelines automatisiert. Dadurch sinkt der operative Aufwand, die Datenbasis wird belastbar und Analysen werden schneller produktiv nutzbar.
Daneben erschweren Kompetenzlücken die Wertschöpfung: Oft werden Daten nur visualisiert statt interpretiert, statistische Effekte werden missverstanden oder nicht hinterfragt. Eine Datenstrategie adressiert dieses Defizit über Data-Literacy-Programme, rollenklare Übersetzer zwischen Business und IT sowie standardisierte Leitlinien, wie Fragen, Hypothesen und analytische Ergebnisse formuliert und entschieden werden. Das reduziert Fehlentscheidungen und erhöht das Vertrauen in datenbasierte Handlungsempfehlungen.
Ein weiterer Bremsfaktor ist die Organisation selbst: In vielen Unternehmen dominieren Gewohnheit, Meinung oder politische Interessen die Entscheidungslogik. Selbst gute Analysen entfalten dann keine Wirkung, weil sie nicht in Entscheidungsprozesse eingebettet sind. Durch KPI-basierte Steuerungsmodelle, transparente Entscheidungslogs und klare Governance verschiebt eine Datenstrategie den Schwerpunkt vom Bauchgefühl hin zu überprüfbaren Kriterien und macht Daten wirksam im Alltag, nicht nur im Reporting.
Auch technische Fragmentierung spielt eine Rolle: Zu viele unverbundene Tools, keine Ownership für Datenobjekte und fehlende Standards führen dazu, dass Analysen mehr Zeit kosten als sparen. Eine konsolidierte, regelbasierte Architektur mit Monitoring, Wiederverwendbarkeit und klaren Zuständigkeiten schafft Reibungsverluste ab, erhöht die Geschwindigkeit und verbessert die Skalierbarkeit.
Nicht zuletzt ist fehlende Governance ein Vertrauensproblem: Ohne klare Regeln zu Datenschutz, Zugriff und Datenqualität sinkt die Akzeptanz. Eine professionelle Datenstrategie definiert Ownership, Zugriffskonzepte und Qualitätsmetriken von Beginn an, sodass Daten sowohl rechtssicher als auch verlässlich nutzbar sind.
Somit steigern Unternehmen ihre Effizienz nicht durch mehr Charts oder neue Tools, sondern durch eine strukturierte Datenstrategie, die Qualität, Verantwortung, Kompetenz, Architektur und Entscheidungslogik systematisch ordnet. Erst wenn diese Bausteine greifen, wird Datenanalyse zum produktiven Motor für operative Effizienz und wirtschaftlichen Vorteil und nicht zum Nebenprodukt vereinzelter Initiativen.
Die verschiedenen Methoden der Datenanalyse ergänzen sich gegenseitig: Während deskriptive und diagnostische Analysen helfen, Vergangenes zu verstehen, eröffnen prädiktive, präskriptive und explorative Ansätze den Blick in die Zukunft oder auf bislang unbekannte Zusammenhänge. Qualitative Verfahren wiederum liefern das notwendige Verständnis für menschliche Faktoren und machen Datenanalysen erst wirklich ganzheitlich.
Die deskriptive Analyse bildet den Ausgangspunkt jeder Datenauswertung. Sie beschreibt, was passiert ist, indem sie vorhandene Daten zusammenfasst und in verständliche Kennzahlen oder Visualisierungen überführt. Typische Techniken sind Mittelwert, Median, Streuung oder Häufigkeitsverteilungen. Ziel ist es, Muster, Trends oder Auffälligkeiten sichtbar zu machen, ohne dabei Ursachen zu interpretieren.
Beispiel: Ein Onlinehändler wertet Verkaufsdaten der letzten zwölf Monate aus, um den durchschnittlichen Monatsumsatz, saisonale Schwankungen und das meistverkaufte Produkt zu identifizieren. Auf dieser Basis erkennt das Unternehmen etwa, dass der Absatz im Dezember regelmäßig um 30 % steigt.
Die diagnostische Analyse geht einen Schritt weiter: Sie untersucht, warum etwas passiert ist. Dazu werden Zusammenhänge zwischen Variablen analysiert, Korrelationen geprüft oder Ursachenhypothesen getestet. Methoden wie Regressionsanalyse, Varianzanalysen oder statistische Tests helfen dabei, Einflussfaktoren und deren Bedeutung zu erkennen.
Beispiel: Nachdem der Onlinehändler den Umsatzeinbruch im Sommer festgestellt hat, prüft er mithilfe einer Regressionsanalyse, ob das Wetter, Werbeausgaben oder Lieferzeiten den Absatz beeinflusst haben. So kann er gezielt Maßnahmen ergreifen, beispielsweise Marketingbudgets in umsatzschwache Monate verlagern.
Bei der prädiktiven Analyse steht die Vorhersage zukünftiger Ereignisse im Mittelpunkt. Mithilfe statistischer Modelle oder Machine-Learning-Algorithmen werden Muster aus historischen Daten genutzt, um Trends, Risiken oder Chancen zu prognostizieren. Diese Methode ist besonders wertvoll für Planung und Risikomanagement.
Beispiel: Ein Energieversorger analysiert historische Verbrauchsdaten, Wetterinformationen und Feiertage, um den Strombedarf für die kommenden Wochen vorherzusagen. So kann er Kraftwerkskapazitäten optimal planen und Engpässe vermeiden.
Die präskriptive Analyse geht über die reine Vorhersage der prädiktiven Analyse hinaus. Sie kombiniert Prognosemodelle mit Optimierungs- und Simulationstechniken, um konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Oft werden dabei Szenarien simuliert („Was passiert, wenn …?“), um optimale Entscheidungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dafür werden typischerweise Optimierungsalgorithmen, Monte-Carlo-Simulationen, Entscheidungsmodelle und Reinforcement Learning genutzt. Viele prädiktive oder präskriptive Verfahren basieren heute auf Big-Data-Analysen, da erst sehr große und vielfältige Datenmengen verlässliche Machine-Learning-Modelle ermöglichen.
Beispiel: Ein Krankenhaus nutzt prädiktive Modelle, um vorherzusagen, wie viele Patienten in den kommenden Wochen voraussichtlich aufgenommen werden, zum Beispiel basierend auf saisonalen Erkrankungen oder lokalen Infektionsraten. Mithilfe präskriptiver Analyse werden anschließend verschiedene Szenarien simuliert: Wie viele Betten, Pflegekräfte und Operationssäle müssen bereitstehen, um Engpässe zu vermeiden? Das System empfiehlt konkrete Maßnahmen, etwa zusätzliche Schichten einzuplanen oder geplante Eingriffe zu verschieben, um die Versorgung optimal zu steuern und Kosten zu senken.
Die explorative Analyse dient dazu, Daten ohne vorgefertigte Hypothese zu erkunden. Statt gezielt nach Antworten zu suchen, wird nach unerwarteten Mustern, Ausreißern oder Beziehungen gefahndet. Häufig kommen dabei Visualisierungen, Clustering oder Dimensionsreduktion (z. B. PCA) zum Einsatz. Diese Methode eignet sich besonders in frühen Projektphasen, um Fragestellungen überhaupt erst zu formulieren.
Beispiel: Ein Finanzinstitut analysiert Transaktionsdaten von Kreditkartenkunden, um ungewöhnliche Ausgabemuster zu erkennen. Dabei stößt es auf Gruppen von Kunden, deren Verhalten auf potenziellen Betrug hinweist. Ein Ergebnis, das ohne explorative Verfahren unentdeckt geblieben wäre.
Im Gegensatz zu den vorher genannten quantitativen Verfahren konzentriert sich die qualitative Analyse auf nicht-numerische Daten, wie zum Beispiel Interviews, Beobachtungen, Texte oder Feedback. Ziel ist es, Motive, Wahrnehmungen oder Einstellungen zu verstehen. Diese Methode ist besonders wertvoll, wenn es um menschliches Verhalten oder Entscheidungsprozesse geht.
Beispiel: Ein Softwareunternehmen führt Tiefeninterviews mit Anwendern durch, um herauszufinden, warum bestimmte Funktionen selten genutzt werden. Durch die Analyse der Antworten erkennt das Team, dass die Benutzerführung zu komplex ist, und leitet daraus konkrete Designverbesserungen ab.
Datenanalyse kann heute in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen Anwendung finden, von Medizin und Verwaltung bis hin zu Handel und Industrie. Ihr gezielter Einsatz eröffnet Chancen für Effizienz, Transparenz und Innovation, bringt aber auch Risiken in Bezug auf Datenschutz, Fairness und ethische Verantwortung mit sich.
Unternehmen nutzen Datenanalyse, um Lieferketten effizienter zu gestalten, Engpässe zu identifizieren, Lagerbestände zu optimieren und Logistikprozesse zu verbessern.
Chancen: Kostenreduktion, höhere Flexibilität und schnellere Reaktion auf Marktveränderungen.
Gefahren: Wenn Daten nicht aktuell oder nicht integriert sind, entstehen Fehlinvestitionen. Im öffentlichen Kontext könnten falsche Daten zu ineffizienten Ausgaben führen.
Im Gesundheitsbereich analysieren Organisationen große Mengen an Patientendaten (z. B. elektronische Gesundheitsakten, Diagnosen, Behandlungsdaten), um Versorgungspfade zu optimieren, Krankheitsausbrüche frühzeitig zu erkennen oder personalisierte Therapien zu entwickeln.
Chancen: Bessere Patientenversorgung, effizientere Ressourcennutzung und vorausschauende Behandlung.
Gefahren: Datenschutz- und Privatsphäre-Risiken, Risiko methodischer Verzerrungen (z. B. wenn Daten nur bestimmte Gruppen abbilden) und Ungleichheiten oder Diskriminierung bei algorithmischen Entscheidungen.
Durch Analyse von Nutzerdaten, Transaktionen, Browsing-Verhalten oder Feedback lassen sich Produkte besser ausrichten, Kundensegmente gezielter bedienen und Marketingmaßnahmen effektiver steuern.
Chancen: Höhere Kundenbindung, bessere Produktentwicklung und personalisierte Angebote.
Gefahren: Datenschutz und ethische Fragen (z. B. wenn Nutzer ohne Zustimmung profiliert werden); im öffentlichen Bereich könnte Nutzerüberwachung als staatliches Kontrollinstrument missbraucht werden.
In Bereichen wie Finanzdienstleistungen oder öffentlichen Förderprogrammen wird Datenanalyse eingesetzt, um unregelmäßige Muster zu entdecken, Betrug aufzudecken oder Risikoabschätzungen zu treffen.
Chancen: Schutz öffentlicher Mittel, Senkung von Missbrauch und gezieltere Kontrollmechanismen.
Gefahren: Wenn Modelle falsch kalibriert sind, können Unschuldsvermutungen verletzt werden, insbesondere im öffentlichen Umfeld, wenn automatisierte Entscheidungen Bürger betreffen und Transparenz fehlt.
Die Analyse großer Datenmengen erlaubt es Verwaltungen und staatlichen Stellen, Dienstleistungen effizienter zu gestalten, Bürgerbedürfnisse zu adressieren oder Infrastruktur- und Ressourcenplanung zu optimieren.
Chancen: Evidenzbasierte Politikgestaltung, bessere Allokation knapper Ressourcen und Erhöhung von Transparenz und Bürgernähe.
Gefahren: Hohe Anforderungen an Datenqualität und Governance; Ethik- und Datenschutzfragen gewinnen stark an Bedeutung. Fehlende Transparenz oder algorithmische Intransparenz können Vertrauen untergraben.
Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, aus einer Vielzahl leistungsfähiger Lösungen das passende Werkzeug für ihre Anforderungen zu wählen. Die folgende Übersicht stellt sieben der am weitesten verbreiteten Tools gegenüber.
| Tool / Service | Beschreibung | Sicherheit | Benutzerfreundlichkeit | Integrationsfähigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Excel | “Klassiker” der Tabellenkalkulation mit Pivot-Tabellen, Formeln und Diagrammen; geeignet für kleinere und mittlere Datensätze. | Unterstützt Passwortschutz, Datei-/Blatt-Schutz und grundlegende Zugriffsbeschränkungen. | Sehr vertraut und weit verbreitet; jedoch bei sehr großen Datenmengen und komplexen Analysen begrenzt. | Gute Integration in das Microsoft-Ökosystem (Power BI, Teams, SharePoint), aber eingeschränkte API-Fähigkeit im Vergleich zu BI-Plattformen. |
| Microsoft Power BI | Cloud-BI-Plattform von Microsoft mit interaktiven Dashboards, Self-Service-Analytics und automatisierten Datenpipelines. | Mehrstufige Zugriffskontrollen, Datenverschlüsselung, Azure AD-Integration und rollenbasierte Sicherheit (RLS). | Intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche, kurze Einstiegshürde insbesondere für Microsoft-Nutzer. | Nahtlose Anbindung an hunderte Quellen (SQL, Salesforce, Azure, Excel etc.), APIs und Echtzeit-Integrationen zur Verbindung von On-Premise & Cloud. |
| Tableau | Marktführer im Bereich Visualisierung und Datenstorytelling; besonders geeignet für interaktive Dashboards. | Bietet Sicherheits- und Governance-Funktionen wie TLS/SSL und Connector-SDKs mit Sicherheitsprüfung. | Starke Visualisierungsmöglichkeiten, intuitives Interface; erfordert bei komplexen Berechnungen aber etwas Erfahrung. | Große Auswahl an nativen Konnektoren (Google BigQuery, Snowflake, SAP etc.) und APIs für benutzerdefinierte Integration. |
| Qlik Sense | Self-Service-BI-Plattform mit assoziativem Datenmodell, das explorative Analysen ohne starre SQL-Abfragen ermöglicht. | Unterstützt Identity-Provider (OIDC/SAML), Multi-Factor Authentication, Audit-Trails und Governance-Modelle. | Leistungsfähig, aber mit höherer technischer Einstiegshürde – insbesondere für umfangreiche Governance- oder Architektur-Setups. | Unterstützt viele Datenquellen, hybride Architekturen und Cloud/On-Premises Kombinationen. |
| Google Looker Studio | Cloudbasierte BI- und Analyseplattform von Google Cloud mit starkem Fokus auf Datenmodellierung (LookML) und Embedded Analytics. | Enterprise-Security: z. B. AES-256 Verschlüsselung, IAM-Integration, Back-ups & Monitoring in der Cloud. | Leistungsfähig, aber weniger intuitiv für reine Business-Anwender; besonders für Entwickler geeignet. | Unterstützt viele Datenquellen, hybride Architekturen und Cloud/On-Premises Kombinationen. |
| SAP Analytics Cloud | Integrierte Plattform für BI, Planung und Prognose; insbesondere für SAP- und große Unternehmensumgebungen geeignet. | Starke Sicherheitsstandards: Rollen- und Rechteverwaltung, Authentifizierung via SAML/OAuth, Audit-Trails. | Hoher Funktionsumfang, aber komplexe Benutzerführung; ideal für Analysten in SAP-Umgebungen. | Optimale Integration in SAP ERP, S/4HANA, BW; gute Cloud- und Drittanbieter-Anbindungen. |
| Zoho Analytics | Cloud-basiertes BI-Tool für KMU, bietet einfache Dashboards, Automatisierung und KI-Assistenten. | Bietet IP-Einschränkungen, rollenbasierte Freigaben, Compliance (GDPR, HIPAA) und Zugriffskontrollen. | Benutzerfreundlich, klar strukturierte Oberfläche, schnelle Ergebnisse für Nicht-Techniker und kleinere Unternehmen. | Integration mit Zoho Suite, Google Workspace, CRMs, über 100+ Connectoren; APIs und Automatisierung durch Dritt-Tools wie Zapier verfügbar. |
Alle Tools haben ihre spezifischen Stärken: Während Excel durch Vertrautheit und Flexibilität überzeugt, bieten Power BI, Tableau und Qlik Sense deutlich mehr Automatisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit für datengetriebene Entscheidungen. Looker und SAP Analytics Cloud richten sich vor allem an größere Organisationen mit komplexen Datenarchitekturen, während Zoho Analytics einen niedrigschwelligen Einstieg für kleinere Unternehmen ermöglicht. Die Wahl des richtigen Tools hängt somit weniger von der Funktionsvielfalt ab, sondern vielmehr von der vorhandenen IT-Landschaft, den Sicherheitsanforderungen und dem Reifegrad der Datenstrategie eines Unternehmens.
Excel ist und bleibt ein mächtiges Werkzeug, aber es ist kein Allheilmittel. Wenn Daten in Sekunden entstehen, sich in Echtzeit verändern und aus unterschiedlichsten Quellen zusammenfließen, können klassische Tabellen schnell nicht mehr mithalten. Moderne Datenanalysen machen Daten nicht nur sichtbar, sondern verständlich und handlungsrelevant. So können Marktveränderungen früher erkannt und flexiblere Entscheidungen getroffen werden, die auf Fakten statt auf Intuition beruhen.
Denn in einer Wirtschaft, die sich in Echtzeit bewegt, entscheidet nicht, wer die meisten Daten hat, sondern wer sie am klügsten nutzt.
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